Diese Website verwendet Cookies für Komfort- und Statistikzwecke. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Ich habe verstanden.

Mehr zum Datenschutz.

 /  /  /  / HFI-geschweißte Stahlrohre für Ölsammelsysteme auf wassergefluteten Ölfeldern

HFI-geschweißte Stahlrohre für Ölsammelsysteme auf wassergefluteten Ölfeldern

Datenblatt zur Entwicklung
Datenblatt

Die technische Umsetzung der primären Ölförderung, d.h. eine Ölförderung allein durch den vorhandenen Druck der Lagerstätten, gilt als technisch ausgereift. Der im Zeitverlauf abnehmende Lagerstättendruck führt allerdings zu abnehmenden Förderraten. Bei der sekundären Ölförderung wird durch das Injizieren von Wasser der Druck in der Lagerstätte aufrecht erhalten, was die Förderraten sowie die mögliche Gesamtausbeute eines Ölfeldes deutlich steigert. Technisch gelöst wird dies mittels Injektionsleitungen für die Wasserzuführung und Ölsammelleitungen (Flowlines) für das Fördermedium. Die Entwicklung wirtschaftlicher Lösungen für diese Leitungssysteme hat nach Jahrzehnten der weltweiten Ölförderung zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Die im Vergleich zu Öl veränderte Zusammensetzung der geförderten Medien (Beimischung von Wasser, hoher Mineralisierungsgrad sowie Gehalte von Feststoffen und gelösten Gasen) machen für die Innenauskleidung von Ölsammelleitungen neue Konzepte erforderlich. Dies betrifft vor allem eine erforderliche chemisch beständige Auskleidung als Schutz vor Korrosion sowie den benötigten Schutz der Innenauskleidung vor Abrasion durch im Fördermedium enthaltene Feststoffe.

Mannesmann Line Pipe hat für diese Anforderungen ein Konzept entwickelt, dass nach zahlreichen Laborversuchen und dem mehrjährigen Betrieb einer experimentellen Leitung als technisch ausgereift und besonders wirtschaftlich bezeichnet werden kann: Die für die Ölsammelleitungen eingesetzten HFI-geschweißten Stahlrohre werden mit einer modifizierten Zementmörtelmischung ausgekleidet (mZMA). Als Verbindungstechnik steht die Einsteckschweißmuffen-Verbindung zur Verfügung.

Durch den Einsatz der Einsteckschweißmuffe werden die Verbindungsbereiche versiegelt und die Durchgängigkeit des Korrosionsschutzes sichergestellt. Dabei kommt im Muffengrund ein flexibles wärmehärtendes Dichtungsmaterial zum Einsatz. Für den äußeren Schutz der Leitungen stehen die im Pipelinebau langjährig bewährten Umhüllungssysteme zur Verfügung.


© Mannesmann Line Pipe GmbH
Back to top.